Kinderkleidung für die Aufbewahrung vorbereiten – und Abnutzung zwischen den Saisons vermeiden

Kinderkleidung für die Aufbewahrung vorbereiten – und Abnutzung zwischen den Saisons vermeiden

Wenn die Jahreszeiten wechseln und die Kinder neue Kleidung brauchen, ist es an der Zeit, die Stücke, die gerade nicht getragen werden, ordentlich zu verstauen. Doch Kinderkleidung kann schnell an Qualität verlieren, wenn sie falsch gelagert wird – und das kostet Zeit und Geld, wenn sie in der nächsten Saison wieder hervorgeholt wird. Mit ein wenig Vorbereitung bleibt die Kleidung frisch, gepflegt und einsatzbereit. Hier erfahren Sie, wie Sie Kinderkleidung optimal für die Aufbewahrung vorbereiten.
Gründlich sortieren, bevor Sie beginnen
Bevor Sie mit dem Einpacken starten, lohnt sich eine sorgfältige Durchsicht der gesamten Garderobe. Teilen Sie die Kleidung in drei Kategorien:
- Behalten für die nächste Saison – Kleidung, die noch passt oder an jüngere Geschwister weitergegeben werden kann.
- Weitergeben oder verkaufen – gut erhaltene Stücke, die anderen Familien Freude bereiten können.
- Aussortieren – Kleidung mit Löchern, Flecken oder starkem Verschleiß.
So behalten Sie den Überblick und vermeiden, dass unnötige Dinge Platz beanspruchen. Vergessen Sie nicht, alle Taschen zu kontrollieren – kleine Steine, Bonbonpapiere oder Haargummis können beim Lagern Schaden anrichten.
Waschen und pflegen vor dem Einlagern
Saubere Kleidung hält sich besser. Schmutz, Schweiß und Essensreste können Motten anziehen oder unangenehme Gerüche verursachen. Waschen Sie daher alle Kleidungsstücke vor dem Verstauen und beachten Sie die Pflegehinweise auf den Etiketten. Verwenden Sie ein mildes Waschmittel ohne Duftstoffe und verzichten Sie möglichst auf Weichspüler, da dieser Rückstände in den Fasern hinterlässt.
Achten Sie darauf, dass die Kleidung vollständig trocken ist, bevor Sie sie einlagern – Feuchtigkeit kann Schimmel und muffige Gerüche verursachen. Wollkleidung sollte lieber gelüftet und gebürstet statt gewaschen werden, damit die Fasern ihre natürliche Struktur behalten.
Die richtige Aufbewahrung wählen
Die Art der Aufbewahrung hat großen Einfluss auf den Zustand der Kleidung:
- Kunststoffboxen mit dicht schließendem Deckel schützen vor Staub und Feuchtigkeit. Legen Sie eventuell säurefreies Papier zwischen die Lagen, um Druckstellen zu vermeiden.
- Stoffbeutel oder Vakuumbeutel eignen sich gut für voluminöse Stücke wie Schneeanzüge oder Winterjacken.
- Pappkartons sind für empfindliche Textilien geeignet, sollten aber trocken und nicht direkt auf dem Boden stehen.
Vermeiden Sie Keller oder Dachböden, wo Temperatur und Luftfeuchtigkeit stark schwanken. Ein trockener, dunkler Schrank oder ein Abstellraum in der Wohnung ist ideal.
Schutz vor Motten und Gerüchen
Motten und andere Textilschädlinge können großen Schaden anrichten. Natürliche Mittel helfen, sie fernzuhalten: Lavendelsäckchen, Zedernholz oder Nelken duften angenehm und wirken abschreckend.
Wer empfindlich auf Düfte reagiert, kann stattdessen ein paar Tropfen ätherisches Öl auf ein Stück Baumwolle geben oder einfach sicherstellen, dass die Kleidung absolut sauber und trocken ist. Lüften Sie die Aufbewahrungsboxen gelegentlich, wenn sie über längere Zeit geschlossen stehen.
Beschriften und organisieren
Beschriften Sie die Kisten oder Beutel deutlich mit Größe, Saison und Inhalt – zum Beispiel „Winterkleidung 98/104“ oder „Sommer 110“. So finden Sie beim nächsten Saisonwechsel schnell, was Sie brauchen.
Ein zusätzlicher Tipp: Machen Sie ein Foto vom Inhalt jeder Box und speichern Sie es auf dem Handy. So behalten Sie den Überblick, ohne alles öffnen zu müssen.
Eine Routine entwickeln
Das Vorbereiten und Einlagern von Kinderkleidung muss keine große Aufgabe sein. Wenn Sie es zu einer festen Routine bei jedem Saisonwechsel machen, geht es schnell von der Hand und spart langfristig Zeit. Außerdem verlängert es die Lebensdauer der Kleidung – ein Gewinn für Umwelt und Familienbudget.
Gleichzeitig ist es eine gute Gelegenheit, mit den Kindern über Nachhaltigkeit zu sprechen: Kleidung, die gepflegt und weitergegeben wird, schont Ressourcen und zeigt, dass bewusster Konsum auch im Alltag möglich ist. Eine kleine Gewohnheit mit großem Effekt.









